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Teil 3 ISO-WIRTSCHAFT / ISOKRATISCHE WIRTSCHAFT. Der isokratische Verbraucher und der Markt

1. Die Verbrauchermacht und die Einschränkungspraktiken

Die Iso-Wirtschaft ist eine Zusammenwirkung zwischen den Interessen des Geschäfts und der Verbraucher. Bis jetzt nutzte das Geschäft die vereinigte Kaufkraft der Verbraucher aus, um Ersparnisse vom Maßstab zu verwirklichen. Das Geschäft verfügt über die Möglichkeit auf die Verbraucher einen Teil dieses realisierten Nutzens mittels niedrigeren Preisen zu übertragen. Die Wahrheit ist aber, dass keine Gesellschaft das macht ausser wenn sie von der Konkurrenz gezwungen ist. In Zukunft können wir bezeugen wie die Verbraucher einen Nutzen aus ihren eigenen Kaufkräften durch verschiedene Mittel verwirklichen. Oder wenigstens ihre vereinigte Kaufkraft verwenden, um einige der Nutzen zu geniessen, die bei den Ersparnissen vom Massstab realisiert werden.  

Für diese, die die Ersparnisse durch den Massstab nicht kennen, versuche ich das einfacher zu erklären: Die Iso-Wirtschaft stellt eine Bewegung zum Ausgleich zwischen dem Verkäufer /Unternehmer/ und dem Käufer /Verbraucher/ dar. Derzeitig, wenn ein Laden auf einer bestimmten Stelle eröffnet wird, kauft er eine Menge Waren, die von der Anzahl der Käufer, die in diesem Laden kaufen, abhängt. Wenn es um eine Marktkette geht, entspricht die Menge der gekauften Waren der Gesamtanzahl der Käufer, die in den Märkten dieser Kette kaufen. Der Einzelladen hat eingeschränkte Kaufmöglichkeiten, was als Ergebnis die eingeschränkte Kaufkraft des Ladens selbst in Bezug auf Hersteller, Grosshändler, Einführer, Distributor und Agenten hat.

Die grossen Marktketten verfügen über die kombinierte Kaufkraft von Millionen Verbrauchern und das sichert ihnen eine grössere eigene Kaufkraft. So können sie die Ware direkt vom Hersteller auf extrem niedrigen Preisen ankaufen. Die erzielten Ersparnissen vom Kaufpreis werden von der Gesellschaft, die die Kette besitzt, angeeignet und nur in seltenen Fällen wird ein kleiner Teil davon zu Gunsten der Käufer in der Form von niedrigeren Endpreisen umgewandelt.

Wenn die Käufer beschliessen, dass sie einen Teil der durch den Massstab erzielten Ersparnisse ausnutzen könnten, können sie die Märkte zwingen diese zu teilen.

Stellen Sie sich vor, dass die Einwohner einer Stadt gemeinsam beschliessen nicht in einem gegebenen Laden zu kaufen. Die Kaufkraft des Ladens fällt gleich zu Null, weil er seine Kunden verliert.

Die genaue Form, in der die Verbraucher beschliessen ihre kombinierte Kaufkraft auszunutzen kann verschieden sein. Hier versuche ich nur einige Vorschläge zu geben. Der Vorgang, die Struktur und die Tätigkeiten für die Erzielung dieses Effektes nenne ich Iso-Wirtschaft. Ich nenne sie iso /gleich/, weil der Unternehmer und der Hersteller allmählich zueinanderkommen und ihre Kräfte ausgleichen im Unterschied zu der Lage beim heutigen kapitalistischen System.

Der gleiche Haupt- und Vereinfachungsprinzip erweitert sich und entwickelt sich später, bis er den ganzen wirtschaftlichen Abschnitt von der Herstellung, bis zum Handel, Dienstleistungen, Banken usw. umfasst.

Mit einfachen Worten verallgemeinert, wenn wir annehmen, dass die Verbraucher in einem Ort, z.B. in einem Land, in einem bestimmten Supermarkt nicht zu kaufen entscheiden, senken die Kaufkräfte dieses Supermarkts gleich. Folglich können wir schliessen, dass die enorme Kaufkraft der heutigen Supermärkte nicht existiert hätte, wenn die Verbraucher sich entscheiden die Kontrolle auf ihre eigenen Kaufkräfte zu übernehmen. So könnte man über jeden anderen Wirtschaftssektor nachdenken, der auf der Grundlage der Nachfrage und des Angebots arbeitet.  

Das gleiche beobachtet man auch im internationalen Handel. Wenn die Führer eines Landes die Handelsbedingungen, Tarifen usw. verhandeln, benutzen sie nicht etwas anderes, sondern die kombinierte Kaufkraft der Verbraucher im Lande. Wenn Amerika die anderen Länder überzeugt die Importtarifen für amerikanische Waren zu beseitigen oder zu reduzieren, benutzt es die kombinierte Kaufkraft seiner Bürger. Wenn George Soros Währung verkauft oder kauft, macht er das, indem er die kombinierte Kaufkraft der Dienstleistungsverbraucher seiner Organisation benutzt, um in seine Investitionsfonds zu investieren.



2. Selbstverteilung des Reichtums

Die Entwicklung der Iso-Wirtschaft führt letztendlich zur Teilung und Umverteilung des Reichtums. Das Iso-wirtschaftliche Prinzip erweitert sich und erreicht alle Abschnitte der Wirtschaft – lokale, nationale, globale, sich strebend oder den Gleichgewicht zwischen Verkäufer und Käufer erreichend. Hoffen wir.



3. Manipulierung und Ausbeutung des Verbrauchers

Heutzutage ist der Verbraucher systematisch Manipulierungen und Missbräuchen durch das wirtschaftliche System ausgesetzt. Unabhängig von der Art des Systems - Freimarkt, Sozialismus oder Autorchie ist der Verbraucher wirtschaftlich isoliert und vielleicht unfähig einen proportionalen wirtschaftlichen Nutzen von seiner Kraft zu gewinnen. Der einzige Unterschied zwischen den heutigen Systemen besteht in der Stufe, in der der Verbraucher Manipulierung, Ausbeutung und Missbrauch ausgesetzt ist. Der Verbraucher, natürlich, ist niemand anderer als die breite Öffentlichkeit, einschliesslich ich und du. Die Unterordnung einer Region oder einem Land und die Beseitigung ihrer Importtarifen in Bezug auf ein anderes Land betrifft alle Verbraucher weltweit.  

Warum? Die gleichen Produkte und Dienstleistungen, von den gleichen Gesellschaften hergestellt und distributiert, werden in verschiedenen Regionen und Ländern auf verschiedenen Preisen verkauft. Die Preisunterschiede sind so gross, dass sie völlig unakzeptabel sind. Heute können wir sehen wie ein Produkt auf einem bedeutend höheren Preis in einem Land mit einem Hochlebensstandart im Vergleich zu einem Land mit Niedrigstandart verkauft wird. Wenn wir die Transport- und Tarifkosten abziehen, verändert sich die Situation nicht. Die autoritären Systeme sollten beschliessen ob sie den Preis für ihren Zusammensturz oder für ihr bedeutendes Zurückbleiben zahlen.



4. Wie ereichen wir die Iso-Wirtschaft – einige Gedanken

In Zukunft bezeugen wir wie die Verbraucher entscheiden ob ein Laden auf ihrem Territorium existiert oder nicht, und das bei einem vollständig freien lokalen, nationalen und globalen Markt. In Zukunft bezeugen wir wie die fixierten oder die fliessenden Gewinnunterschiede gemeinsam unter den Verbrauchern, Lieferanten und Herstellern verhandelt werden. Des Weiteren müssen die Händler den Verbraucher beachten und ihm niedrigere Endpreise anbieten.  



5. Zusammenwirkung zwischen Verbrauchern und Unternehmern

Der Laden empfindet einen Respekt gegenüber den lokalen Verbrauchern. Im Gegenfall seien die Verbraucher im Stande diesen Laden unerwünscht auf ihrem Territorium zu machen; sie seien berechtigt seine Lizenz zu entnehmen oder ihm Strafen zu erteilen. Heute könnten solche Ideen einbissschen unbegründet erscheinen. In kurzem aber könnte das sich, durch die Zusammenbringung der Menschen mittels der Informationstechnologien, in eine Norm verwandeln. Warum müssen die Verbraucher für die gleichen Waren verschiedene Preise in den verschiedenen Staaten, Gebieten und sogar Stadtvierteln zahlen?

In kurzer Zukunft sehen wir wie lokale und nationale Verbraucher Kontrolle auf ihre eigenen Kaufkräfte ausüben. Die lokale Bevölkerung kann freiwillige Kommissionen gründen oder externe Berater einstellen, die einen vollen Zugang zu den Kaufrechnungen der Märkte haben, um den Lieferpreis in Bezug auf den Verkaufspreis und den Gewinn zu prüfen. Teilweise erfüllen diese Funktion die heutigen Antimonopolkommissionen.

Die Märkte ihrerseits haben die Möglichkeit einen höheren Gewinn von niedrigeren Lieferungspreisen, die als Ergebnis von ihren eigenen Effektivität und Bemühungen kommen, aufzubewahren. Der Rest muss auf den Käufer übertragen werden. Oder wenigstens ein gerechter Teil des Gewinns muss dem Verbraucher durch niedrigere Endpreise übertragen werden. Die Nutzen in jedem einzelnen Fall werden getrennt bewertet.

Letztendlich ist die Kaufkraft der Märkte eigentlich die Kaufkraft der Verbraucher. In Zukunft sehen wir wie die Verbraucher beginnen diese Kraft durch Verbraucherassoziationen zu kontrollieren. Die grossen Organisationen für Grosshandel blühen heute nur dank der vereinigten Kräfte der Verbraucher, deiner und meiner.

3Juli 2002,  23:33Uhr

1 Oktober 2002,  22:19Uhr

26 April 2004,  00:18Uhr

8 Juli  2002  22:10 Uhr

In einer Situation, wo der Laden versucht seinen Gewinn aussserhalb des Erlaubten zu erweitern verfügen die Verbraucher auf verschiedene Möglichkeiten für eine Gegenreaktion. Hier sind zwei der grundsätzlichen:

Erstens blockiert die lokale Bevölkerung gemeinsam den Kauf von diesem Laden. Der Laden kann nicht überleben, wenn er seine Macht missbraucht um einen zusätzlichen Gewinn zu erzielen. Der Vorteil für die Läden sei, dass sie in bestimmten Grenzen mit einem sicheren Gewinn handeln und ihre Investitionen planen können.   

Zweitens kann ein Laden als unerwünscht für das gegebene Territorium erklärt werden. In einem solchen Falle müssen die lokalen Behörden seine Lizenz entnehmen.

In Zukunft können Verbraucherassoziationen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene errichtet werden. Ein Beispiel für die Kraft der Verbraucherblockierung ist der Verkauf von Neuwagen in Grossbritanien. Die Preise der Neuwagen in der Periode 2000/2001 waren um 90% höher als diese der gleichen Wagen in den europäischen Ländern. Das gilt sogar für Wagen in England hergestellt.

Nachdem die Hersteller den Aufruf der Verbraucher die Preise zu senken nicht befolgt haben, rief die Verbraucherassoziation Witch auf keine Neuwagen zu kaufen. Ein oder zwei Hersteller, die ihre Verkaufpreise reduzierten, erhöhten ihre Verkäufe um 30-40%, während die anderen sie bis Null kamen. Mit der Verbreitung des Gerüchts verschlechterte sich die Lage, bis die Regierung sich einzumischen brauchte und durch das Ministerium des Handels und der Industrie spezifische Richtlinien gegenüber den Autoherstellern erstellte. Die Preise sanken weiter.

Es gibt zahlreiche Beispiele für restriktive Praktiken wie diese, bei der einige grosse Supermärkte in Grossbritanien sich entschieden die Lieferanten von Kornfrühstücken zu erpressen und mit den Lieferungen von ihnen aufzuhören, wenn die letzteren eine deutsche Marktkette, die in Grossbritanien Märkte eröffnete, weiter beliefern. Der Grund ist, dass die deutschen Märkte die gleichen Waren auf Preisen um 50% niedriger als die in England festgesetzten verkaufen. Ein klassisches Beispiel für unbegründet hohe Preise.

8 Juli 2002  23.27



6. Die Drohung im heutigen kapitalistischen System

Die grosse Frage, die immer aktuell bleibt, lautet: "Wird der freie kapitalistische Markt überhaupt einmal glatt arbeiten?". Diese Frage verursacht eine andere: "Kann so was wie ein freies kapitalistisches System existieren?" Ich glaube nicht, wenigstens in der heutigen Form.

In ihrer heutigen Form fehlen dem Marktsystem in einigen Teilen der Welt jegliche Marktregulierungen, und in anderen Ländern leidet es unter zu vielen. Die Markteinmischung und die Regulierungen sind unerlässlich, wenn wir die Rückkehr der Welt zur Oligarchie nicht zulassen möchten, bei der wenige Menschen die anderen politisch und wirtschaftlich regieren. Das können einige Personen oder Körperschaften sein, die ihre Politik auf die Massen durchsetzen; oder einige Staaten, die ihre Politik auf anderen Staaten oder auf die restliche Welt durchsetzen.

Mit kleinen Ausnahmen trennte sich die Welt in der Mitte und in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts vom Imperialismus. Jetzt aber stehen wir vor der Drohung eine neue Form des Imperialismus zu erleben, wenn wir nicht genug aufmerksam sind; eine neue Form von Reichen, als Blutsauger gekennzeichnet. Wirtschaftlicher Imperialismus durch wirtschaftliche Reiche. Globale wirtschaftliche Blutsauger.



7. Das globale Phänomen

Unter den Voraussetzungen der wirtschaftlichen Globalisierung werden wir Zeugen von Ersparung vom Maßstab, der ein wichtiges Element fehlt – das Element der umfangreichen Politik. Wir sehen wie die multinationalen Gesellschaften beginnen die Politik der Regierungen zu diktieren. In der Abwesenheit einer geeigneten Maßstabpolitik führt die wirtschaftliche Globalisierung unvermeidlich zu ihrer eigenen Vernichtung. Ich glaube, dass die Globalisierung viel mehr der Menschheit anbieten kann. Deshalb bin ich von der absoluten Notwendigkeit einer umfangreichen Politik überzeugt, die für die Verbesserung des Lebens für die Menschen weltweit notwendig ist.  

Deshalb bin ich von der Notwendigkeit einer Form für vorbeugende oder eine andere Art Marktkontrolle überzeugt. Diese Notwendigkeit wird tatsächlich in Bezug auf das gegenwärtige Marktsystem unentbehrlich. Ich wage sogar zu behaupten, dass in Rücksicht auf die menschliche Natur irgendeine Form der vorbeugenden Marktkontrolle immer notwendig wäre. Im Gegenfall findet man immer einige fortgeschrittene globale Wirtschaften oder globale korporative Riesen, führende Spieler in der neu formierten globalen Wirtschaft, die den Markt weiter verderben und die Marktentwicklung erschweren.  

Der Gewinn solcher Organisationen wird immer zu Kosten des Zusammensturzes kleinerer Wirtschaften. Das seinerseits bedroht die globale Wirtschaft, weil die Auswirkung überall gespürt würde. Ich würde sagen, das spürt sich schon.

Ich glaube, dass wenn keine Massnahmen getroffen werden und ein Gleichgewicht durchgesetzt wird, genau das passiert. Eine solche Gleichgültigkeit würde die grösste Bedrohung für den Zusammensturz des freien Marktsystems darstellen. Ich möchte Klammern öffnen und sagen, dass dies, was wir heute als den freien kapitalistischen Markt bezeichnen, vielleicht nicht mit dem Begriff übereinstimmt, den in diesen Worten vor einigen Hunderten von Jahren eingesetzt wurde.

Das System hat sich entwickelt und entfaltet und hat wenigstens in den fortgeschrittenen Weststaaten Veränderungen gesehen. Ich glaube, dass der Kapitalismus und der freie Markt sich weiterentwickeln. Wir hören schon wie die Akademiker verschiedene Begriffe wie amerikanischer Kapitalismus, sozialistischer Kapitalismus usw. verwenden. Ein erfolgreiches Geschäft kann mit Minimalkapital aufgebaut werden, aber mit Fähigkeiten und Know-how. Die letzteren können das ganze erforderliche Kapital heranziehen.

Das freie Marktsystem verlangt nicht mehr das Vorhandensein eines ursprünglichen Kapitals für das Markteindringen. Ich würde sogar sagen, dass das Kapital heute in vielen Bereichen weitgehend nicht das bestimmende Faktor für den Markteindrang ist. Ein klassisches Beispiel hier ist Bill Gates und seine Gesellschaft Microsoft. Das Faktor, das für Bill Gates den Weltmarkt gewonnen hat, war sein Know-how.

Wir können noch viele Beispiele für kleine und mittlere Marktspieler aufführen, die auf den Markt dank ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten eingedrungen sind, das Kapital war zwar ein unwesentliches Element von keiner so grossen Bedeutung. Das waren aber nur Klammern und dieses Buch beabsichtigt überhaupt nicht über die neue Form des kapitalistischen Systems nachzudenken.

27 April 2004,  00:41 Uhr



8. Das Marktintervenieren – nationaler und globaler Weg zur Iso-Wirtschaft

Hier sollten wir zwischen stabilisierenden und vorbeugenden kollektiven Massnahmen unterscheiden, die die Vorbeugung der Zerstörung und der Armut durch eine politisch begründete Markteinmischung erzielen. Weil unabhängig davon ob es um ein geschlossenes politisches System wie dieses der ehemaligen UdSSR oder um eine offene Wirtschaft geht, kann die politische Einmischung die gleiche katastrophale Auswirkung haben. Welchen Nutzen die Krankheit zu heilen, wenn das Heilmittel den Patienten töten kann?

Die absolute Macht, die die heutigen demokratischen Systeme in die Hände der demokratisch ausgewählten Führer vertrauen, resultiert oft in der Einmischung dieser Führer in die Wirtschaft aus politischen Gründen. In der Vergangenheit haben wir gesehen wie solche politisch begründete Einmischungen zu schweren, schmerzvollen und katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Krisen geführt haben. Leider nehmen die grausamsten Schläge von solchen Markteinmischungen immer die Massen von Menschen auf, die in den kleinen Unternehmen arbeiten.

Die Beispiele sind zahlreich. Die Geschichte kennt Fälle von Führern der Länder mit freiem Markt, die aus politischen Gründen ständig einen Marktdrang ausüben. Das ist der Fall mit der britischen Prämierministerin Margaret Tacher, als die eiserne Lady bekannt, die sich sowohl mit wirtschaftlichen, als auch mit politischen Mitteln einmischt.

Es geht um eine Einmischung aus politischen Gründen, die den Markt sowohl auf der nationalen als auch auf der internationalen Ebene betrifft, führt sogar zu Kriegen aller Art – wirtschaftlichen, Militärkriegen, Bürgerkriegen. Ihre nicht orthodoxe, politisch motivierte Markteinmischung durch extreme Geldpolitik verursacht die grösste wirtschaftliche Depression und sogar Stagnation in Grossbritanien nach  1930.

Sie zwingt die britische Gesellschaft ein Heilmittel zu verschlucken, das nicht nur bitter ist. In vielen Fällen erweist es sich als psychologisch fatal. In anderen Fällen ist es physisch fatal. Millionen Menschen verlieren ihre Häuser. Tausende bringen sich um. Im September 2002 wurde eine Statistik veröffentlicht, die beweist, dass der Prozentsatz der Selbstmorde während der Tacher Jahre am höchsten ist. Ist das ein Zufall? Ich meine nicht. Ich habe damals gelebt. Ich war ein direkter Zeuge, ich habe den Schmerz empfunden. Das Schlechteste dieser Einmischungen war, dass sie keine Hoffnung für den Markt und so für den einzelnen Menschen blieben. Ich hatte das Glück mein Haus aufzubewahren, indem ich es vermietete und in eine kleinere Wohnung umzog. Ja, im Vergleich zu den Millionen, die ihre Häuser und ihre wertvollsten Sachen verloren haben, hatte ich Glück.  

Als direktes Ergebnis von diesen, würde ich sagen, bösartigen Markteinmischungen, erlebt das britische Gesundheitsversicherungssystem, für das die ganze Welt uns beneidete, immer noch katastrophale Momente. Die Menschen sterben immer noch wegen der zerstörenden Unterschätzung der Krankenfürsorge. Das nationale Gesundheitsversicherungssystem Grossbritaniens wird heute sogar niedriger als dieses einiger sich entwickelnden Länder bewertet, trotz dem positiven Beitrag der nächsten Regierungen. Trotz allem wissen wir, dass Tacher die besten Absichten hatte. Das, was sie und ihre Berater nicht begreifen konnten, war, dass der Markt, so tolerant er sein mag, nicht verzeiht und nachdem er sich einmal umwandelt, kommt er sehr schwer zu seiner ursprünglichen Lage zurück.

Wir müssen die Wiederholung solcher Handlungen in Zukunft vorbeugen und ich glaube, dass Isokratia in Kombination mit Iso-Wirtschaft eine solche Lösung anbieten kann.

Die Einmischung auf der Nationalebene erfolgt durch eine Geld- und Fiskalpolitik. Genau diese Intervenierungspolitiken haben zu der bitteren Rezession in Grossbritanien in den 90-er Jahren geführt. Die Zinssätze wurden verwendet, um den Markt zu manipulieren. Millionen Menschen verloren nicht nur ihr Geschäft, sondern ihre Häuser und ihre wertvollsten Sachen. Die Endauswirkung von diesen Politiken war die kleine Menge verdiente und angehäufte Anlagen, von den einfachen Menschen entnommen, und zwar auf einem Preis niedriger als den realen Wert. Das Leiden, das zu realen und psychologischen Selbstmorden geführt hat, liess eine dauerhafte Spur auf vielen Menschen in Grossbritanien. Gesellschaften, die vor kurzem aufgeblüht haben, wurden in Leichen umgewandelt.

Auf der internationalen Ebene sehen wir wieder eine riesige direkte Einmischung und Beeinflussung durch die fremden Investitionen, unter der Maske von regionalen Initiativen und Konkurrenz mit dem Zweck Heranziehen von Investitionen verborgen. Als Beispiel können wir die japanische Autoindustrie aufführen. Der Fall, als die europäischen Hersteller ihre Bemühungen nicht sparten die japanischen Hersteller zu überzeugen ihre Werke auf ihrem Territorium aufzubauen. Wieder ein Beispiel für Intervenieren auf der Grundlage der Geldpolitik in der Form von Geldabzügen, Provisionen, kostenlosen Geländern, Steuererleichterungen und fiskalischen Politiken wie z.B. die langfristige Steuerbefreiung. Es kommt sogar zu Veränderungen in der Arbeitsgesetzgebung um die fremden Investoren heranzuziehen.

In Grossbritanien wird die Arbeitsgesetzgebung verändert, um die Handlungen der Gewerkschaften einzuschränken. Die Streike wurden für widergesetzlich erklärt und wurden fast unmöglich. Unabhängig davon, dass diese Handlungen in einigen Fällen wegen der extremistischen Handlungen einiger Gewerkschaften in den letzten Jahren tatsächlich notwendig sind, ist das führende Motiv für die Gesetzänderung das Heranziehen von Investitionen durch Kapitalschutz. Letztendlich verwandelten sich diese Gesetze in ein Bestimmungsfaktor, das die führenden japanischen Hersteller heranzog ihre Werke in Grossbritanien aufzubauen, obwohl die Arbeitsproduktivität im Königreich vielmals niedriger als diese in Deutschland ist.



9. Die Markteinmischung ist kein Monopol

Die Regierungen besitzen kein Monopol in der zerstörenden Markteinmischung. Die extremistischen Handlungen der Gewerkschaften aus den Zeiten vor den neuen Gesetzregelungen sind auch Beispiel für Markteinmischung. Wer zahlt den Preis für diese Einmischungen? Die einfachen Bürger.

Der Grund für die schädliche Einmischung kann manchmal eine Kombination von politischen und wirtschaftlichen Merkmalen sein. Eine Einmischung auf dem freien Markt, von wenigen beeinflusst. Der Fall, von dem ich mich gleich erinnere, ist als Tonny Blair die Liberalisierung des Markts für gebrauchte Wagen aufhielt wegen Drohungen seitens der japanischen Riesen Toyota und Nissan ihre Produktion vom Land zu verschieben.

Das Ergebnis – statt der Öffnung des Markts für die Einfuhr von gebrauchten und neuen Wagen wurde eine Quote eingeführt, die den Import, der die Personen ausserhalb des Herstellerwerkes realisieren auf 50 St. von Modell pro Jahr für die Neuwagen einschränkt und eine volle Einschränkung des Import von gebrauchten Wagen einleitet. Ein offensichtliches Beispiel über die Verletzungen der Marktkonkurrenz. Ein offensichtliches Beispiel für die politisch-wirtschaftliche Einmischung der Regierung.  Ein offensichtliches Beispiel für eine negative Einmischung, die zu künstlich hohen Preisen in der Autoindustrie in Grossbritanien führte.

Das Opfer, wie immer, ist der Verbraucher und die breite Öffentlichkeit. Der englische Verbraucher ist bestraft und gezwungen höhere Preise im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn zu zahlen, sogar für Autos in Grossbritanien hergestellt. Stellen Sie sich vor was passieren würde, wenn die Menschen berechtigt wären zu entscheiden ob der Marktimport frei oder nicht sein sollte.  Eine Iso-wirtschaftliche Lösung in den Händen des Volkes. Würde dieses Volk gegen seine eigene Mittel stimmen?



10. Markteinmischung auf der internationalen Bühne

Andererseits kann die internationale Markteinmischung in die nationalen Wirtschaften als Spritzen von enormen Finanzmitteln seitens von IWF betrachtet werden. Ein Heilmittel, gleich für die Kranken und für die Gesunden notwendig, weil es die Ansteckung anhält bevor sie sich verbreitet hat.

Die Auflösung riesiger Nationalschulden der unentwickelten Länder seitens der entwickelten ist auch eine Form der Markteinmischung. Das ist aber eine Genesungseinmischung. Eine vorbeugende Einmischung, die den Zusammensturz dieser Wirtschaften aufhält und katastrophale Ergebnisse vom humanitären und wirtschaftlichen Charakter für die restliche Welt verhindert.  Das Geheimnis hier ist jene Einmischungspolitiken zu vermeiden, die die unentwickelten Wirtschaften bis zum Zusammensturz geführt haben.

Heute prüft die Regierung von den USA durch eine Markteinmischung ob sie die Integrität von Microsoft wegen der Verschuldungen über den Missbrauch der Monopolmacht durch die Gesellschaft zerstören sollte. Ein anderes Beispiel für Genesungseinmischung, die als Ziel den Verbraucherschutz gegen den Monopolomissbrauch hat, wenn sich diese Verschuldungen als richtig erweisen. Weil nicht alles, was blitzt, Gold ist. 

In der Tat wissen wir über wenigsten vier Fälle, wenn ohne die Einmischung der Geldbehörden zu einem internationalen Finanzsturz gekommen wäre: 1982, 1987, 1994 und 1997. Trotzdem bleibt die internationale Kontrolle ungenügend und ihr fehlt die erforderliche Globalität. 

Während einer Krise arbeiten die internationalen Finanzinstitutionen und die nationalen Geldbehörden vollständig zusammen. Trotzdem existiert weder eine internationale Zentralbank noch ein internationals Regulierungsorgan, die den jeweiligen Nationalorganen entsprechen. Die Gründung von solchen Institutionen und die Einführung von Regulierungen wird nicht leicht sein, natürlich. Es ist breit angenommen, dass das Geld und das Kredit mit der nationalen Unabhängigkeit verbunden sind und einen nationalen Vorrang darstellen. Es sollte aber nicht so sein.

Leider sind beim heutigen System die einzelnen Nationen nicht geneigt sich zu koordinieren. Einfach weil sie glauben, dass jegliche internationale Regulierungen ihre nationale Unabhängigkeit verletzen, was nicht unbedingt geschieht. Es ist nicht obligatorisch, wenn wir in globales System wie Isokratia haben, die eine globale Iso-Wirtschaft zu Gunsten der ganzen Welt ermöglicht und dazu führt. Eine solche Handlung unternahm die EU mit der Einführung des Euros und der Europäischen Zentralbank. Dieses Beispiel kann in globaler Hinsicht gefolgt und erweitert werden.

So können z.B. die Rolle und die Funktionen von IWF verändert werden, um den neuen globalen Anforderungen zu entsprechen. Die gegenwärtigen Funktionen von IWF und seine Hauptmission bestehen in der Aufbewahrung des internationalen Banksystems und nicht des globalen Finanzmarktes. Dem IWF in seiner heutigen Form fehlen Ressourcen als eine globale stabilisierende Kraft zu handeln.

Das Fehlen eines globalen Organs, das die Finanzmärkte regelt, in Kombination mit dem ungeeigneten Multiwährungssystem in der globalen Wirtschaft verursacht auch weiter Finanzkrisen sowohl im Zentrum, als auch in der Peripherie. Die Veränderungen der Währungskurse zwischen den drei führenden Währungen können nur zusätzliche Kompliziertheiten hervorrufen. Die Änderung in den Zinssätzen und den Währungskursen ist eine Leitung von Finanzkrisen.

Wir sollten uns nur an der internationalen Bogenkrise von 1982 erinnern, die nach der drastischen Erhöhung der Zinssätze in den USA folgte. Die asiatische Krise von 1997, die infolge der Erhöhung des amerikanischen Dollars kam. Die innere europäische Währungskrise von 1992, von ähnlichen Änderungen in den Währungskursen zwischen Deutschland und dem restlichen Teil Europas verursacht. In der Regel üben solche Störungen im globalen kapitalistischen System und den Finanzmärkten eine proportional grössere Auswirkung in der Peripherie, als im Zentrum



11. Wie wir uns versichert haben, es gibt nicht so was wie den freien Markt

“Der freie� Markthandel ist sowohl in den s.g. zentralisierten Wirtschaften wie China, als auch in den s.g. freien Wirtschaften kontrolliert. So sieht es auch in den fortgeschrittenen Weststaaten, in den sich entwickelnden asiatischen Ländern und in den unentwickelten. Die Mängel des kapitalistischen oder des freien Marktsystems fordern immer irgendeine Form der Markteinmischung. Wichtig ist eine Abgrenzung zwischen der Genesungs- und der Zerstörungseinmischung zu machen. Von Bedeutung sei die Genesungseinmischung zu fördern und die Zerstörungseinmischung, die politisch geleitete, auf persönlichen Interessen beruhende Einmischung zu beschränken, die in wirtschaftlicher Hinsicht immer katastrophal sein wird.

1 Oktober 2002, 23:55 Uhr

2 Oktober 2002, 23:02 Uhr

13 Oktober 2002, 23:25 Uhr

30 April 2004, 00:40 Uhr



12. Die wirtschaftlichen Kolonien gegen die wirtschaftlichen Kolonisator – der Kampf um eine Iso-Wirtschaft

Mit der fast vollen Beseitigung des imperialistischen und politischen Kolonialismus spricht man immer öfter über eine neue Erscheinung – den wirtschaftlichen Kolonialismus. Die fortgeschrittenen Wirtschaften aus der entwickelten oder sich entwickelnden Welt erwerben eine volle oder teilweise Kontrolle auf die unentwickelten Wirtschaften aus der dritten Welt. Das Phänomen ist, das die wirtschaftliche Kolonisation den einzigen Weg zum Ãœberleben der Dritten Welt darstellt – einen Weg für die Bewegung der Länder durch die Entwicklungsetappen bis zu der Entwicklung. Wenn sie genug Glück haben. 

Noch phänomenaler ist die Tatsache, dass die fortgeschrittenen Wirtschaften und die multinationalen Gesellschaften schon diese Macht ausnutzen. Sie besitzen sie und suchen nach Wegen Regeln und Konditionen bei den gegenwärtigen uneffektiven Regulationsorganen durchzusetzen, die die globalen Interessen schützen. Diese nicht balancierten Regeln, Konditionen und Regulationsorgane werden bald den Grund für die Aufblühung der kolonisierten Wirtschaften und für ihre Verwandlung in Wettbewerber und Kolonisator.

Unabhängig ob dies in einigen Jahrzehnten oder in einigen Jahrhunderten und sogar Jahrtausenden passiert stürzen sich die heutigen Reiche zusammen und verlieren ihre Macht. Den wirtschaftlichen Reichen ähnlich vergrössern sich die Kolonien und vermehren ihre wirtschaftlichen Tätigkeiten. Durch die multinationalen Gesellschaften und die politische Macht verschieben sich die wirtschaftlichen Kolonien allmählich von Staat zu Staat auf der Suche nach billigeren Arbeit und Ressourcen.

Mit der Verwandlung der Kolonien in sich entwickelnde Länder reduziert sich die Anzahl der Kolonien. Die vorherigen wirtschaftlichen Kolonien verwandeln sich in entwickelte Wirtschaften. Die Suche nach neuen Kolonien, billiger Arbeit und Materialien vergrössert sich, indem das Angebot senkt.

Mit der Reduzierung der wirtschaftlichen Kolonien werden die Gesetze über die Nachfrage und das Angebot diese Länder immer mehr zu den entwickelten Staaten nähern. Oder wie jemand sagt, immer näher zum Zentrum. Die Gesetze über die Nachfrage und das Angebot verursachen eine Rückkolonisation. In einigen Hinsichten bezeugen wir schon eine solche Erscheinung. Die asiatischen wirtschaftlichen Kolonien verschieben schon ihre Produktion zu einigen der entwickelten wirtschaftlichen Kolonisator. Die japanischen Autohersteller bauten Werke in Ländern aus der EU und in den USA.

Mit dem Ertrag von der fremden wirtschaftlichen Tätigkeit haben Kolonien wie Griechenland, Bulgarien, Zypern, einige Staaten des Fernen Ostens, Hong Kong usw. Investitionen in anderen Staaten gemacht, was sie selbst in Kolonisator umwandelt. Der Arbeitspreis in diesen Ländern erhöhte sich, so dass die fortgeschrittenen Staaten gezwungen wurden ihre umfangreiche Arbeitsproduktion in andere Länder wie Rumänien, Marokko, Syrien, Türkei, Russland, Thailand, die Philippinen und China zu versetzen.

Heute sehen wir wie die ehemaligen Kolonien Griechenland und Zypern nach billiger Arbeitskraft ähnlich den wirtschaftlichen Kolonisatorn suchen. Sie verschieben ihre Produktion in niedriger bezahlte Länder wie Bulgarien, Rumänien, Syrien und Russland. Während nur vor 20 Jahren Griechenland und Zypern Länder mit billiger Arbeitskraft waren, begannen sie sich heute in Kolonisator zu verwandeln. Das gleiche passiert in den asiatischen Staaten und weltweit.

Die asiatischen Gesellschaften zum Beispiel verschieben ihre Produktion von den bisher niedrig bezahlten asiatischen Staaten zu den für hoch bezahlt anerkannten Wirtschaften wie Grossbritanien, Spanien und Deutschland. Die grössten Investitionen in der Autoindustrie in Grossbritanien kommen aus Japan. Etwas, was nur vor zwei Jahrzehnet undenkbar wäre, ist heue eine Tatsache. Werden wir Zeugen einer Rückkolonisierung?

Japanische Gesellschaften wie Nissan, Toyota und Honda besitzen jetzt die Hälfte der Autobetriebe in Grossbritanien /wenn nicht mehr/. Bezeugen wir ein klassisches Beispiel für Umwandlung der Wirtschaftskolonisator in wirtschaftliche Kolonien? Umso mehr die Preise in einer fortgeschrittenen Wirtschaft sich erhöhen desto nähert sie sich der Zerstörung, weil die Bürger ihre Kaufkraft nach anderen Ländern richten. Früher oder später beginnen andere Länder ihrerseits die Produktionsmittel der fortgeschrittenen Wirtschaften mit zerstörten Industrien zu kontrollieren.

Die wirtschaftlichen Kolonisator müssen direkt und indirekt ihre Vorteile unterstützen, um sicher zu sein, dass die wirtschaftlichen Kolonien solche bleiben. Letztendlich aber balanciert sich der Markt der billigen Arbeitskraft mit dem Markt der hoch bezahlten Arbeitskraft. Durch eigene Technologien oder durch das Reichtum ihrer Naturschätze entwickeln die wirtschaftlichen Kolonien ihre Wirtschaften und Infrastruktur.

Nach dem Erhalt ihrer politischen Unabhängigkeit haben einige ehemalige Kolonien nicht nur die Reiche erreicht, sondern sie kamen diese voran und wurden mächtiger. Zum Beispiel war nur vor einigen Jahren America eine britische politische und europäische wirtschaftliche Kolonie. Jetzt ist sie eine Weltsupermacht, sowohl auf der wirtschaftlichen, als auch auf der Militärebene; eine Macht, die die europäischen Staaten als Zwerge auf der globalen Bühne auszusehen macht. Die kolonisierten haben sich in Kolonisator verwandelt. Welche sind die nächsten Kolonisator? Noch besser wäre es zu fragen: sollte es nächste geben?  

Die europäischen Wirtschaften zittern jedes Mal, wenn die amerikanische Wirtschaft irgendwelche Schwierigkeiten empfindet. Natürlich haben die Europäer genau aus diesem Grund zur Idee über die Europäische wirtschaftliche Gemeinschaft gekommen. Weil sie zur Seite verschoben wurden. Weil sie vom Zentrum zur Peripherie verschoben wurden. Weil ihre grösste Kolonie sich in ihren Kolonisator verwandelte. Ganz normal möchten die Europäer die Macht über America in langfristiger Periode zurückgewinnen.

Danach kommen die Wirtschaften von Brasilien und Mexiko, die mächtiger als ihren ehemaligen Herrscher Spanien wurden. Eine andere ehemalige britische Kolonie /Indien und Pakistan/ vereinigte sich, obwohl noch nicht in einen wirtschaftlichen Kolonisator umgewandelt, mit der Familie der Kernkräfte. Die Beispiele sind endlos, wenn wir uns umsehen.



13. Die Kolonisierung einer einzelnen Industrie im Land-Kolonisator durch seine Kolonie

Die Türkei gegen Deutschland. Lange Zeit war die Türkei eine deutsche wirtschaftliche Kolonie wegen ihrer Nähre, der billigen Arbeitskraft und der Naturschätze. NAC war ein Weltführer in der Stoffproduktion und deckte alle Industrieabschnitte auf. In einem Moment, obwohl die Produktion in 24-Stundenschichten erfolgte, war der Zeitabstand zwischen der Bestellung und der Lieferung 6 Monate. Dann begann die Investierung in der Türkei. Nach Ironie des Schicksals wurden diese Investitionen von Deutschland unternommen, obwohl es bald von anderen Ländern gefolgt wurde.  

Nachfolgend begann die Türkei Stoffe wie den europäischen Führer Deutschland auf einem halb niedrigeren Preis herzustellen. Sogar noch weiser mobilisierte die Türkei ihren grossen billig bezahlten Arbeitsmarkt und fing an Konfektionskleider zu produzieren. Das führte zu grossen Ersparnissen vom Transport, weil die unverarbeitete Produktion in Stoffform direkt ins Werk geliefert werden konnte statt in Europa zu wandern und zurück nach der Türkei zu kommen.  

Das Ergebnis war Zerstörung der deutschen Stoffindustrie. Riesen wie NAC meldeten Bankrott, während andere um zu überleben ihre Produktion aus der Türkei verschoben. Die wirtschaftliche Kolonie in einer Industrie entwickelt sich, zerstört die Industrie ihres Kolonisators und beherrscht sie. Eine kleine Transformation im Kampf um Iso-Wirtschaft.

Alle heute fortgeschrittenen Wirtschaften üben den wirtschaftlichen Kolonialismus in einer oder anderen Form aus /einige nennen ihn Imperialismus/. Diese Wirtschaften rechnen viel mit den billigen Waren und den Naturressourcen, die sie z.B. von der Dritten Welt, von den unentwickelten oder sich entwickelnden Ländern bekommen. Der wirtschaftliche Kolonialismus interessiert sich nicht für die globale Wirtschaft.

Der wirtschaftliche Imperialismus ist nicht immer negativ und ist manchmal sehr nötig für die Entwicklung der armen und unentwickelten Länder. Die wirtschaftliche Kolonisierung besitzt nicht die Form und den Charakter des Imperialismus. Die Investition in einer niedrig bezahlten Wirtschaft kann eine Situation sein, von der die beiden Seiten profitieren. Das ist, was die Iso-Wirtschaft fördert und unterstützt: eine doppelt profitierende Situation.

In Perspektive gesehen, bedeutet die Tatsache, dass die gegenwärtigen fortgeschrittenen Wirtschaften mit den niedrigen Preisen der wirtschaftlichen Kolonien rechnen, dass die letzteren künstlich ernährt werden. Die fortgeschrittenen Wirtschaften begreifen aber nicht, dass sie selbst mit künstlich gestalteten Grundlagen rechnen.

Weil die niedrigen Preise der Ressourcen, einschliesslich der menschlichen Ressourcen, so nicht für immer bleiben können. Letztendlich werden die Länder weltweit genug wirtschaftlich stark um nicht mit den wenigen fortgeschrittenen Staaten wir die Gruppe der Sieben /jetzt acht/ zu rechnen. Vor einigen Jahren habe ich vorausgesagt, dass China sich in einen Weltführer verwandelt. In 1999 passierte das. China wurde ein weiteres Mitglied der Gruppe der sieben wirtschaftlichen Mächte. Ein weiteres Mitglied, das die Iso-Wirtschaft teilt. Wer kommt dann?

Bald werden auch andere selbstständige wirtschaftliche Mächte. Bald werden auch andere so stark, wenn nicht stärker als die Gruppe der Acht. Russland bildet die Grundlagen trotz seiner wirtschaftlichen Zerstörung. Wenn sie einmal beginnen, verwandeln sich diese Länder in wirtschaftliche Supermächte, weil sie viele von den notwendigen Ressourcen als Technologie und Naturschätze besitzen. Die Europäische Union klopft schon an der Tür von Russland.

Ein anderes Land mit einem hohen Potenzial eine wirtschaftliche Macht zu sein ist die Türkei. Nachdem sie einmal die EU betritt /soviel ich verstehe, ist das eine Frage der Zeit/, wird das Land auf dem Weg der wirtschaftlichen Entwicklung gestellt. Sogar jetzt gewinnt den Investitionsfluss in die Türkei an Geschwindigkeit. Diese Investitionen, in Kombination mit de Naturressourcen und der geopolitischen Lage ermöglichen die Türkei nicht Schritte, sondern Sprünge vorwärts zur wirtschaftlichen Macht zu machen.

15 Juli 2002,  23:35 Uhr

19 Juli 2002  00:05 Uhr

14  Oktober  2002  00:45 Uhr

bis hier   1 Mai 2004  02:17 Uhr



14. Der direkte Verbraucher – der globale Kauf

Weil immer mehr und mehr Verbraucher aus Ländern mit hohen Preisen und fortgeschrittenen Wirtschaften direkt in Ländern mit niedrigen Preisen anzukaufen beginnen, senkt die Nachfrage auf ihren Binnenmärkten. Wenn die Nachfrage stark genug senkt, wissen wir was folgt. Es ist nicht nötig zu einer wirtschaftlichen Krise oder Depression zu kommen, wie das in der Vergangenheit passiert ist. Es sei möglich in einigen Bereichen Zuwachs zu beobachten, während andere in Krise geraten.  Das passiert nicht auf einmal, der Prozess hat schon begonnen langsam nach vorwärts zu gehen.  Die Kraft der Verbraucher öffnet ihre Flügel zu der Iso-Wirtschaft.  



15. Globalisierung gegen lokale Praktiken

Wir sehen schon geringe Merkmale für die Verschiebung der Nachfrage. Die hohen Preise in Japan führten zu einer bestimmten Senkung der Nachfrage und zu einem Zusammensturz auf dem Finanzmarkt. Das niedrige Vertrauen der Verbraucher zwang die japanische Wirtschaft, bis vor kurzem die Wunderwirtschaft genannt, nicht einfach auf Knien zu fallen, sondern gleich zum Boden zu stürzen.

Es ist zu der unglaublichen Situation gekommen, bei der der Staat um die Wirtschaft zu retten den Bürgern bar Geld anbot um zu kaufen. Eine Situation, die einige der japanischen multinationalen Gesellschaften gezwungen hat ihre traditionelle Werte bis zu einer solchen Stufe zu vergessen, dass sie sogar amerikanische Manager einstellten. Eine genau entgegengesetzte Politik dieser, bei der die Japaner Manager- und Produktionsfähigkeiten exportierten.



16. Ausfuhr von billigen Naturressourcen

Die Ausfuhr von billigen Naturressourcen zu den fortgeschrittenen Wirtschaften mit einem hohen Verbrauch kann nur weitergehen bis die Bedürfnisse der letzteren befriedigt werden. Die Nachfrage wächst und dann senkt auf einmal zu. Das Ergebnis sei katastrophal für die Exportstaaten. Ein klassisches Beispiel hier ist dieses mit der Stahlindustrie von Japan. Innerhalb von 30 Jahren wurde den grösseren Teil des japanischen Stahls durch spezielle Verträge nach den USA exportiert. America kaufte den Stahl auf extrem niedrigen Preisen, was in Japan die falsche Beeindruckung liess, dass die Nachfrage nie aufhalten wird. Gleich nachdem die USA ihre ganze Infrastruktur mit dem billigen japanischen Stahl aufgebaut hat, hat die Nachfrage auf einmal aufgehört. Der Hauptverbraucher des japanischen Stahl existierte nicht mehr.  

In Kombination mit der reduzierten Nachfrage seitens der USA bekam die japanische Stahlindustrie gleich einen zweiten Schlag. USA führten Einfuhrzollgebühren für den japanischen Stahl ein, um ihre eigene Produktion zu schützen. So lernt Japan schnell auf dem harten Weg und versucht die Anzahl seiner Verbraucher zu erweitern, und nicht mit einer oder anderen Gruppe von Wirtschaften für die Ausfuhr von japanischen Produkten und Dienstleistungen zu rechnen. Das bringt viel Nutzen auch für andere Wirtschaften weltweit. Wiederholt Japan seinen Fehler? Oder geht es zu einem globalen iso-wirtschaftlichen Modell über?



17. Export von billigen Waren

In Europa beobachtet man die ersten Merkmale eines Zusammensturzes auf dem Automarkt für neue und gebrauchte Wagen wegen der billigen Einfuhr aus Japan. Die japanische wirtschaftliche Krise führte zu einem Zusammensturz der Preise seiner gebrauchten Wagen – Millionen Autos wurden im ganzen Land für einen Teil ihres Marktpreises durch Ausschreibungen verkauft.

Weil dies Autos mit einem rechten Lenkrad waren, erhöhten sie die Nachfrage in Ländern mit rechter Fahrwiese wie Grossbritanien, New Seeland, Zypern und in einigen asiatischen Ländern. Als Ergebnis davon ging die wirtschaftliche Tätigkeit der Märkte dieser Länder in Richtung nach unten und registrierte 90% Reduzierung in kleinen Wirtschaften wie Zypern. Für ein oder zwei Jahre stürzte der Markt für gebrauchte Wagen unter dem Einfluss der billigen japanischen Ausfuhr zusammen.  

Auf dem Markt der Gebrauchtwagen wurden grosse Umwandlungen unternommen. Auf dem Markt für neue und gebrauchte Wagen in Grossbritanien und auf dem Markt für Neuwagen in Europa sanken die Preise unter den Ebenen von  97/98 wegen der s.g. grauen Einfuhr aus Ländern wie Japan. Als Ergebnis sank die Nachfrage der lokalen Produktion stark und die Preise stürzten zusammen, indem das einige Werke zwang ihre Produktion einzustellen. Andere wurden bedroht das zu tun, z.B. Rover, jetzt ein Eigentum von BMW. Rover kürzte Tausende von Arbeitsplätzen ab und gewann eine temporäre Begnadigung durch die Finanzspritze der Regierungsfonds.

Die Regierung von Blair antwortete schnell auf den Druck seitens der Lobbygruppen, die die grossen Investor in der Autoindustrie wie Toyota und Nissan vertreten, indem sie eine Einschränkung der Anzahl der direkt aus Japan importierten Autos unternahm. Die Staatseinmischung kann nicht für ewig sein. Die künstlichen Regulierungen werden früh oder später von den Marktkräften beseitigt.

Der künstliche Protektionismus hat immer ein kurzes Leben. Mit der Einmischung von der EU wird das Vereinigte Königreich gezwungen seinen Markt zu öffnen, was seinerseits zur Reduzierung der Endpreise führt. Genau das passiert jetzt. Als Ergebnis werden Bereiche aus der britischen Wirtschaft von anderen Wirtschaften kolonisiert.

Nach Ironie des Schicksals ist das der einzige Weg für die sichere Ãœberlebung der britischen Wirtschaft  - entweder eine teilweise Marktkolonisierung zu erlauben oder sich vor der vollen Zerstörung von ganzen Wirtschaftsbereichen zu stellen. In diesem Sinne hatte Grossbritanien gewisses Glück oder war weis genug, indem es den Riesen in der Autoindustrie nicht erlaubte wegzugehen, weil im Gegenfall die Last für den Restteil der britischen Wirtschaft unmöglich wäre.

Während diese Preisänderungen, die Änderungen in der Nachfrage und im Angebot weitergehen, senken die Preise in den fortgeschrittenen Wirtschaften weiter und in den unentwickelten Ländern erhöhen sie sich weiter. Besonders wenn die Preise ganzheitlich berechnet werden, d.h. einschliesslich Distributions-, Transport- und Tarifekosten. Das führt unvermeidlich zur Beseitigung der Preisunterschiede zwischen den fortgeschrittenen und unentwickelten Staaten.

Vor kurzem /am 18 Juli 2002/ wurde den Beschluss von EG veröffentlicht, der den freien Import von Wagen auf niedrigeren Preisen erlaubt, aber nach einer dreijährigen Verschiebung unter dem Druck der Autohersteller.



18. Maximierung des Gewinns gegen soziale Werte

Viele Top-Wirtschaftler und Finanzspezialisten wiederholen ständig, dass die Maximierung des Gewinns das Hauptziel des offenen Marktes sei. Dieses Verhalten folgt das Diktat des persönlichen Nutzens. Trotzdem wurde mehrmals bewiesen, dass die Maximierung des Gewinns nicht das führende Ziel sein sollte. Es gibt viele andere Möglichkeiten. Die sozialen Werte können nicht mit Geldwerten berechnet werden. Ich lehne ab anzunehmen, dass keine andere Messung des Glücks und des Erfolgs unterschiedlich vom Geld existiert.

Ich glaube, dass das Glücksgefühl, das vom Sozial- und Verwaltungssystem Isokratia und der Iso-Wirtschaft hervorgerufen werden kann, allen Bürgern ein richtiges Glück bringt. Zwischen der Maximierung des Gewinns und der sozialen Werte kann ein Gleichgewicht entdeckt werden, nur wenn die Menschen, deren Leben von diesem Gleichgewicht betroffen ist, am Prozess der Beschlussfassung teilnehmen; wenn die breite Öffentlichkeit in Bezug darauf beschliesst, was ihr Leben betrifft. Wenn die breite Öffentlichkeit die Motive für den Geschäftsgewinn anerkennt. Wenn das Geschäft und die Gesellschaft ihre Rechte gegenseitig zu beachten beginnen.

Das kann nur bei den Grundsätzen von Isokratia und der Iso-Wirtschaft passieren. Man kann sagen, dass die Konkurrenz wächst, weil sie beim isokratischen System nicht nur den Endverbraucher, sondern auch den Nicht-Verbraucher und die ganze Öffentlichkeit berücksichtigt. Wir sehen zum Beispiel die Konkurrenz zwischen der organischen und nicht organischen Nahrung. Es wird angenommen, dass die Hersteller von organischer Nahrung die Werte, die Sorge und die Gesundheit des Verbrauchers berücksichtigen.



19. Die fortgeschrittenen Wirtschaften – multinationales und globales Gleichgewicht

Das Gleichgewicht wird nicht möglich sein, während das Konzept über die offene Gesellschaft teilweise weltweit ausgeübt wird. Die Gegensätze kommen von der Tatsache, dass während die fortgeschrittenen Wirtschaften die offene Gesellschaft offen vertreten, verwandeln sie sich gleichzeitig in Werkzeuge für die Unterdrückung dieses Typs von Gesellschaft in den peripheren Teilen der Welt. Hier sollten wir die Frage stellen wieso die Peripherie weniger demokratisch von den fortgeschrittenen Westwirtschaften sein sollte? Wer kontrolliert die Demokratisierung? Die Länder aus der Peripherie selbst oder die Westwirtschaften? Die Religion oder die Kultur? Oder die multinationalen Gesellschaften? Früher oder später erzielt die globale Iso-Wirtschaft ein Gleichgewicht.

Ich glaube, dass wenn ihnen erlaubt wird würden die wirtschaftlichen Reiche nie die Schlinge um die wirtschaftlichen Kolonien entbinden und halten diese immer schwach und unter Kontrolle. Ein bestimmt geregelter Markt hilft den Starken stärker zu werden, und den Schwachen schwächer. Deshalb sollte Isokratia auf der globalen und der lokalen, auf der regionalen und der nationalen, auf der politischen und der wirtschaftlichen Bühne eingesetzt werden.

Die Gesellschaften welcher Staaten sind im Stande Gesellschaften von fremden Ländern durch Ankäufe aufzunehmen? Die Banken welcher Staaten können die Kontrolle auf die Banken anderer Staaten erwerben? Ist es möglich, dass die Banken eines sich entwickelnden Staates in Afrika irgendeine europäische Bank aufnehmen oder die europäischen Banken sind eher diese, die Kontrolle auf ganze Gebiete in Afrika ausüben?   

Alle weltweit sind der Notwendigkeit einer grösseren globalen Zusammenarbeit bewusst. Die Menschen lernen schnell zwischen der individuellen und der kollektiven Beschlussfassung zu unterscheiden. Das isokratische System ermöglicht die globale Zusammenarbeit weltweit. 

Als Beispiel können wir die ökologischen Organisationen aufführen, die weltweit zusammenarbeiten. Ein anderes Beispiel ist die Notwendigkeit die Kriege auf der Welt vorzubeugen und aufzuhalten. Die Notwendigkeit von der Vereinigung der Gemeinschaften wie Ost- und Westdeutschland und der derzeitig laufende Prozess der Vereinigung zwischen Nord- und Südkorea. Es ist erforderlich die Wirtschaften in den Konfliktzonen der Welt zu stabilisieren, die Erschöpfung der Naturschätze einzustellen, z.B. der Fischressourcen, durch freiwillige Zusammenarbeit für die Einschränkung des illegalen Fischens. Die Beispiele sind zu viel und vermehren sich weiter mit der Erweiterung der Globalisierung.

Der globale Bürger erklärt Willen und Bereitschaft für Unterstützung. Der Prozess hat schon begonnen. Wir beobachten schon die Veränderung in der Beziehung. Diese Veränderung resultiert unvermeidlich in der Veränderung der Politiken. Die ausgewählten Vertreter seien gezwungen die Politik anzuwenden, auf die die globalen Bürger bestehen.

Derzeitig erleben wir die frühen Etappen der globalen Gesellschaft, auf einer globalen wirtschaftlichen Aktivität basiert. Wir sind aber immer noch einen Teil der Gesellschaft, wo die Beschlussfassung von nationalen Vorrängen bestimmt wird ohne die globale Auswirkung genügend zu berücksichtigen.



20. Sie können sich beteiligen! Ihre Beteiligung!

Diese von Ihnen, die mit den Grundsätzen von Isokratia einverstanden sind und durch Ihren Beitrag einen Teil von Isokratia sein möchten, können das auf verschiedene Weisen machen. Die Entwicklung und die Verbreitung der isokratischen Idee ist der grösste Beitrag, den Sie leisten können. Sie könnten Zeit und Mühe der Wahrnehmung, der Verbreitung, der Abschliessung und Festlegung von Isokratia als ein neues gesellschaftlich gesteuertes System in Ihrem Land widmen.

Wenn Sie sich es leisten können und eine Notwendigkeit fühlen das zu machen, können Sie durch Finanzmittel unterstützen. Wenn Sie glauben, dass Isokratia Werte für viele anbietet, fühlen Sie sich frei es finanziell mit jeder Summe zu unterstützen. Ich lege keinen Preis für dieses Buch fest. Ich biete es kostenlos an, ich nehme aber freiwillige Mittel von jedem an, der es sich leisten kann. Sie erfahren wie das gemacht werden kann von der Webseite www.isokratia.com.

Eine andere wunderschöne Weise ist, wenn Sie sich für das Datenblatt Isokratia abonnieren. Es ist sogar nicht nötig eine Abonnementgebühr zu zahlen. Die elektronische Ausgabe wird völlig kostenlos per E-mail von newsletter newsletter@isokratia.com verbreitet. Für weitere Information besuchen Sie www.isokratia.com. Für ein Abonnement per Standartpost können Sie einen Antrag an der Adresse, die wir auf der Webseite anführen, zusenden, gleich nachdem wir im Stande sind das Datenblatt auf Papierträger zu verbreiten.

Die Post- und Verwaltungskosten für die Papierausgabe hängen vom jeweiligen Gebiet, wo Sie wohnen ab. Wenn Sie aber über keinen Internet Zugang verfügen und die Finanzausgaben für das Abonnement nicht entgegenkommen können, machen Sie sich keine Sorgen. Wir machen alles Mögliche Sie mit kostenlosen Kopien zu beliefern, indem wir Spender finden, die die Post- und Verwaltungsausgaben aufdecken. Sie können sich beteiligen, indem Sie solche Spender finden und heranziehen. Das können Ihre Arbeitgeber sein, Ihre Freunde, lokale Organisationen usw. Leiten Sie diese nur zur unseren Webseite oder geben Sie ihnen unsere Postanschrift. Vielleicht könnten Sie auch die lokale Poststation überzeugen das Datenblatt Isokratia kostenlos für diese, die keine Mittel für die Postgebühr haben, zu verbreiten.

Sie können mit Gedanken und Ideen in spezifischen Expertengebieten beitragen. Eine gut bedachte Idee oder ein Vorschlag sind von jedem willkommen. Wenn Sie kein Fachmann in einem spezifischen Gebiet sind, vergessen Sie nicht, dass es nicht nötig ist Akademiker zu sein um gute Ideen zu haben. Die besten Ideen kommen natürlich von der Zusammenarbeit des Herzens und des Gehirns. Vergessen wir nicht, dass hinter jedem Entdeckungsimpuls eine Notwendigkeit steckt. Ihre Notwendigkeit sich zu beteiligen kann eine Quelle von vielen Gedanken und Ideen sein, die die Grundlage für die zukünftige Entwicklung bilden.

Sie können sich beteiligen, indem Sie teilen. Ihre Gedanken könnten eine Idee werden, die von einem anderen weiterentwickelt wird. Rechnen Sie aber nicht mit mir. Gründen Sie eigene Gruppen und Foren für Beschlussfassung und entwickeln Sie die Idee über Isokratia in Ihrem Gebiet. Diese von Ihnen, die ihre Gedanken mit mir teilen möchten, können sie an suggestion@isokratia.com oder an der in der Webseite angeführten Postadresse zusenden, wenn keinen Internet Zugang verfügbar ist.

Wenn Sie mir Ihre Ideen zusenden, legen Sie diese kurz und klar dar, um die Zeit und die Mittel für ihre Behandlung zu verkürzen. Wenn Sie eine Idee haben, besprechen Sie diese mit einem anderen oder mit der Gruppe für Entscheidungen. Legen Sie diese dar und senden Sie diese mir zu. Ich kann versprechen, dass ich so viele von diesen behandle, wie das im Rahmen der menschlichen Möglichkeiten liegt. Wenn der Umfang zu gross ist, versuche ich einen Freiwilligen zu finden, wenn nötig auch einen bezahlten Assistenten, der rechtzeitig Ihre Vorschläge liest.



21. Ich unterstreiche, dass der grösste Beitrag, den Sie leisten können, ist bei der Entwicklung von Isokratia zu helfen

Noch mehr, Sie können Diskussionsgruppen gründen, in denen Sie unabhängig von mir die Idee über Isokratia in Ihrem Gebiet weiterentwickeln und verbreiten. Wenn es nötig sei und die Sachen erleichtern sollte, kann die Webseite über Isokratia auf verschiedene Sprachen übersetzt werden. Ich meinerseits würde die Hilfe von diesen annehmen, die Isokratia auf andere Sprachen übersetzen möchten. Ich bemühe mich alle zu mir gelangten Übersetzungen auf der Webseite zu veröffentlichen.

Erlauben Sie mir noch einmal zu wiederholen. Die Verbreitung und Weiterentwicklung von Isokratia ist der grösste Beitrag. Ihre Kollegen und Freunde heranzuziehen. Mit Ihnen die Gedanken über Isokratia zu teilen, Sie bitten am Datenblatt teilzunehmen. Das kostet Ihnen nichts, übt andererseits eine Marketingauswirkung, die uns hilft Finanzvorrang zu bekommen und das Buch unter diesen zu verbreiten, die keinen Internet Zugang haben.

Wir brauchen Menschen und Mittel, um das Buch auf andere Sprachen zu übersetzen. Sie können diese Tätigkeit fördern oder jemanden anderen bitten sie zu fördern. Sie können das Buch selbst auf Ihre Heimatsprache übersetzen und uns eine Kopie senden, die wir auf der Webseite veröffentlichen.



22. Eine kurze Übersicht der Hauptbeteiligungsweisen seitens dieser, die genug tapfer sind als erste die Idee über Isokratia zu umarmen.

Sie können sich beteiligen, indem Sie in Ihren lokalen und nationalen Verwaltungsorganen für die Wahrnehmung von Isokratia lobbieren. Sie können sich beteiligen, indem Sie Ihre eigene politische Partei überzeugen das isokratische Prinzip bei der Beschlussfassung anzunehmen. Wenn Sie das schaffen, würde Ihr Beitrag wirklich gross sein.

Wenn Sie Anhänger einer Partei sind, können Sie ihr einen grossen Dienst leisten, indem Sie diese überzeugen, den isokratischen Grundsatz anzunehmen; weil, wenn Ihr politischer Wettbewerber Ihnen voraneilt, könnte das Sie für lange Zeit aus der politischen Bühne verschieben. Genau das passiert im 19 Jahrhundert mit der Liberalpartei in England, wenn sie versäumt eine neue Sozialpolitik anzunehmen, die den Gewerkschaften und dem breiten Publikum stark entgegengesetzt ist. Die Labor Partei übernimmt die Macht und nimmt diese Politik an. Als Ergebnis davon bleibt ein Jahrhundert später die Liberalpartei eine Minderheit in Grossbritanien, während die Laboristen das zweite Mandat mit einem bemerkenswerten Wahlsieg regieren.

16 April 2002 23.40

19 Juli 2002  01.30

3 Oktober 2002  01.15

29 Dezember 2002   23.18

3 Januar 2003

10 May 2004 Ende der 10. Schrift




Erster Teil Einleitung in die Gedanken und Begriffe von Isokratia
Teil 2 Politisches Isokratia. Das Endsystem der sozialen Verwaltung
Teil 3 ISO-WIRTSCHAFT / ISOKRATISCHE WIRTSCHAFT. Der isokratische Verbraucher und der Markt
Teil 4 GLOBALES ISOKRATIA

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