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Date: 25-5-2022
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Isokratia gegen das gegenwärtige System - Teil 2 Politisches Isokratia. Das Endsystem der sozialen Verwaltung

Ich meine, dass die Institutionen der Vorstellungsdemokratie heute bedroht sind. Die Idee des demokratischen Systems sei kollektive Entscheidungen zu treffen, die den Interessen der Gemeinschaft untergeordnet sind. Die Bürger wählen Vertreter aus, die ihrerseits kollektive Entscheidungen durch Wahlen treffen.  Das ist der allgemeine Grundsatz der Vorstellungsdemokratie. Die Bewerber stellen vor den Wählern die Ideen vor, die sie vertreten, und jede 4-5 Jahre geben die Wähler ihre Stimme für denjenigen Bewerber, deren Ideen am nächsten zu ihren eigenen stehen. Vor langer Zeit aber haben die Bewerber entdeckt, dass es eine viel leichtere Weise existiert ausgewählt zu werden: indem sie dem Wähler nicht das sagen, was sie meinen, sondern das, was der Wähler hören möchte. Eine wirklich gefährliche Situation. Und trotzdem ist das die Weise, auf der die Demokratie heute angewandt wird.    

Die Bewerber haben feine Techniken für Gleichgewichtsicherung zwischen Versprechen und Handlungen erarbeitet. Mittels Forschungen der gesellschaftlichen Meinung und Fokusgruppen stellen sie fest was ihre Wähler genau hören möchten. Danach erstellen die Bewerber ihre Botschaften, so dass sie die Wünsche des Wählers befriedigen. Bei Isokratia wird das nicht möglich sein, weil die Wähler berechtigt werden ihre Vertreter zu jeder Zeit zu ersetzen; weil das letzte Wort bei den Entscheidungen über allerlei Regeln, Regulierungen und Gesetzänderungen dem Wähler gehört. 

Ich stehe George Soros und den anderen zu, die glauben, dass die heutige From der Demokratie uneffektiv und korrumpiert ist. Die Aussenpolitik wird von inneren Gründen geführt. Die Beispiele sind zahlreich, z.B. der Fall mit dem Präsidenten Frankreichs Jean Shirac, der bei einem Zusammentreffen mit einem anderen Staatsführer den grössten Teil der Zeit benutzt hat um ihn zu überzeugen einen französischen Käufer bei einem Privatisationsgeschäft zu unterstützen.  Ein anderes Beispiel stellen die afrikanischen Länder dar, wo reiche und arme an Ressourcen Staaten den gleichen Lebensstandart haben. Der einzige Unterschied ist, dass die Führer der reichen Staaten viel korrumpierter sind.  

Trotzdem glaube ich, dass wir uns nicht erlauben können, weder zu der Oligarchie zurückzukehren, noch die Demokratie zu verlassen. Ich glaube, dass wir jetzt eine Wahl haben. Wir haben die Möglichkeit die Grundlage des demokratischen Systems zu benutzen um ein besseres zu entwickeln. Es gibt aber einen Faktor, den wir mutig annehmen sollten, und dieser lautet, dass alle Menschen nicht ideal sind und eine Entwicklung brauchen. Gerade dieser Faktor weigerte sich das kommunistische System anzunehmen und erwies sich deshalb als unfähig zu überleben. Gerade auf der menschlichen Unvervollkommnungaber können wir das ideale System aufbauen. Über der Demokratie aufzubauen bis wir das System erreichen, das die menschliche Unvervollkommnung maximal einschränkt.

Ich meine, dass eine der entwickeltsten Formen der Demokratie heute diese von Grossbritanien ist. Es ist bemerkenswert, dass sie sich in ihrem grössten Teil auf die ungeschriebene Verfassung des Landes beruht. Das Recht auf Wahl existiert und trotzdem gibt das anachronische demokratische Regime eine zu eingeschränkte Macht dem Volk zu wie auch in den anderen demokratischen Ländern. In ihrer besten Form gibt die Demokratie die Macht gesetzmässig ausgewählten Diktatoren und Oligarchen zu und nicht dem Volk.  

Tag nach Tag prangern die Zeitungen und sogar einige Mitglieder der führenden Labor Partei in Grossbritanien Tonny Blair als „den Chef Blair“, „den Mann-Orchester“, „den Menschen, der eine Politik in Bewegung führt“, „das Diktattorregime von Blair“ usw. an. Ich muss aber sagen, dass Tonny Blair ein sehr liberaler und progressiver Führer ist, der sich um die einfachen Menschen kümmert. Das System selbst aber zwingt ihn und andere wie ihn auf die gleiche Weise zu handeln. Sie sind die Menschen, die die Endbeschlüsse treffen. Und bis der Endbeschluss von einem einzigen Menschen getroffen wird, fängt dieser Mensch früher oder später an Diktatorentscheidungen zu treffen und als Diktator zu führen.

Bei der gegenwärtigen Form der Demokratie haben die Wähler, die Gemeinschaft als ganzes, eine sehr begrenzte Wahl. Normalerweise wird sie auf eine oder zwei führende politische Parteien enigeschränkt. Manchmal könnte die Wahl zwischen zwei-drei mittelgrossen Parteien mit kleinen Unterschieden in ihren Plattformen sein. Die ausgewählten politischen Parteien sind nicht im Stande die tatsächlichen Wünsche des Volkes über alle Fragen zu vertreten, die die wirtschaftliche und die Aussenpolitik, den Umweltschutz usw. angehen.

Wenn wir für einen Moment halten und darüber nachdenken, begreifen wir, dass so wie die Menschen in der Vergangenheit Gruppen gebildet haben, um zu jagen, sich vor anderen Menschen oder Tieren zu schützen oder über andere zu dominieren, gruppieren sich die Menschen heute in politischen Parteien, um die Macht zu gewinnen, die das demokratische System ihnen anbietet.

Bei dem gegenwärtigen demokratischen System behandeln die Politiker und die politischen Parteien ihre Vorwahlenversprechen, Ideen und Plattformen als Handelswaren. Wenn eine Partei die Wahlen nicht mit voller Mehrheit gewinnt, beginnen drei oder vier Parteien mit den Regierungsposten und Ministern zu handeln und sie vereinigen sich, indem sie eine führende Minderheit formieren. Nur um ein Teil der Regierung zu sein oder um einen oder zwei Ministerposten zu gewinnen werden politische Parteien mit völlig entgegen gesetzten Plattformen Partner.

Ich glaube, dass das Multiparteiregime, für die heutige Demokratie charakteristisch, den Menschen keine Möglichkeit gibt in allen, sie betreffenden Aspekten vertreten zu werden. Bei diesem Regime ist es unmöglich eine reale Demokratie auszuüben. Wir alle wissen, dass die Vorwahlenversprechen unklar sind und selten eingehalten werden.

Nachdem sie einmal ausgewählt werden, bekommen der Führer, der Prämierminister oder Präsident, sowie auch die politische Partei dahinter eine absolute Macht. Durch diese Macht können sie, für die Zeit ihrer Führung, ihre eigene Wünsche und Anschauungen durchzusetzen. Natürlich wird all das mit der Vereinbarung gemacht, dass „sie überzeugt sind, dass dies zu diesem Zeitpunkt das Beste für die Wähler sei.“. „Sie sind überzeugt.“ Genau, wir stimmen für unklare Versprechen, die in den meisten Fällen nach den Wahlen vergessen und wieder hervorgehoben werden, wenn die nächsten Wahlen kommen. Wenn der Führer einmal ausgewählt wird, bekommt er eine absolute Macht für die Dauer seines Mandats. 

Die Beispiele sind unzählig. Zum Beispiel ändert sich die Entscheidung welche Summe für die Krankenversicherung, Ausbildung, Armee, Staatsämter und Umwelt gewährt wird, um 180 Grad bei ihrer Umwandlung von Vorwahlmanifest in Realität. Normalerweise gibt man Erklärungen vom Typ “unter den gegenwärtigen Umständen�, “bei den neu eingetretenen Tendenzen� oder “wir sind überzeugt, dass die vorigen Anschauungen nicht mehr das Beste für die Menschen sind�. Sogar die strategische Entscheidung wie diese ob ein Kriegkonflikt selbstständig oder in Koalition mit einem anderen Land beizutreten ist, wird von einem einzelnen Menschen getroffen. Beängstigend! Schrecklich! Die meisten der Kriege weltweit sind Ergebnis von einer Einmannentscheidung und oft in voller Gegenüberstellung mit den Ratschlägen der Fachleute.

Leider sind diese Kriegshandlungen nicht nur historische Ereignisse aus der Vergangenheit. Wir sind Zeugen wie Argentinien die Falkland Inseln mit der Rechtfertigung Patriotismus übernommen hat. Mit dieser Rechtfertigung hat auch Frau Tacher dem Krieg auf diesen Inseln beigetreten. 

Ausserhalb England haben viele geglaubt und glauben auch noch, dass Frau Tacher sich mit diesem Schritt die Popularität sicherte, indem sie die nationalistisch-patriotische Rechtfertigung benutzt hat, um bei den nächsten Wahlen wieder ausgewählt zu werden. Das gleiche bezieht sich natürlich auch auf die Regierung Argentiniens. Wenn dieser Fall vom Volk Argentiniens und Grossbritaniens gelöst werden sollte, zweifle ich, dass Kriegshandlungen unternommen würden.  Alle diesen Tatsachen bestätigen die Gefahr vor der die bürgerliche Gesellschaft unter den Bedingungen der nicht idealen Demokratie gestellt ist.

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