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Date: 25-5-2022
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Medien und Iso-Medien - Teil 2 Politisches Isokratia. Das Endsystem der sozialen Verwaltung

Beim gegenwärtigen demokratischen System haben sich einige Praktiken mit einer ernsten negativen Auswirkung auf die gesellschaftliche Meinung durchgesetzt und entwickelt. 

Beim gegenwärtigen demokratischen System haben sich einige Praktiken mit einer ernsten negativen Auswirkung auf die Gesellschaft durchgesetzt und entwickelt. Eine solche Praxis ist der beispiellose Einfluss der heutigen Medien in allen ihren Formen. Leider werden diese bemerkenswerte Einflusskräfte systematisch für Missbrauch der gesellschaftlichen Meinung durch Editoren, Regierungen, einzelne Personen und grosse Gesellschaften ausgenutzt.  Dieser Mangel der heutigen Führungssysteme muss beseitigt werden, um die Ausübung von Isokratia zu ermöglichen.

Unabhängig ob das uns gefällt oder nicht, haben sich die Medien in eine mächtige Einflussquelle verwandelt. Ohne Bedeutung über welchen Medientyp wir sprechen – Audio, Video, schriftliche oder gemischte – heute sind die Medien nicht nur ein Mittel zur Verbreitung der Information, sondern für Übertragung eines grossen Einflusses auf die Gemeinschaft.

So ist die gesellschaftliche Antwort auf allerlei gesellschaftliche und politische Ereignisse in grossem Msse von der Medienkultur und Kraft beeinflusst, wenn nicht vollständig auf sie basiert. Leider formiert sich diese Medienkultur von wenigen einflussreichen Personen oder Medienmagnaten wie Ruppert Mardock zum Beispiel, von wenigen Haupteditoren in einem einzelnen Land oder bei einem Diktatorregime.

Ein solcher mächtiger Einfluss auf die Gemeinschaft ist sowohl mit dem isokratischen System, als auch mit dem Moral und der menschlichen Natur selbst völlig unverträglich. Diese Mächte sind oligarchisch, diktatorisch und noch schlechter, sie werden von den Finanzinteressen von jemandem bestimmt. 

Mit meinem Kommentar möchte ich die Arbeit eines grössten Teils der Journalisten nicht erniedrigen. Jeden Tag geben sie sich die Mühe uns über die laufenden Ereignisse zu informieren und kompetente Meinungen zur Verfügung zu stellen. Ich beachte ihre Warnungen, die Fragen erheben, Leben retten und katastrophale Politiken vorbeugen. Diese Menschen wissen am besten was für einen zerstörenden Einfluss die Editoren oder die Medieninhaber auf ihre Arbeit üben könnten.

Beim gegenwärtigen System üben die Medien auf eine oder andere Weise einen mächtigen Einfluss auf das Bewusstsein der Menschen. Unabhängig ob dieser Einfluss direkt oder indirekt ist, bewusst oder unbewusst, wirkt er sich direkt auf die gesellschaftliche Meinung und Reaktion aus. In einigen Ländern mit Diktatorführung sind die Medien völlig kontrolliert, zensuriert und als Mittel für Kontrolldurchsetzung benutzt. 

Leider werden in vielen Fällen die Medien für Propagandazwecke auch von demokratischen Regierungen benutzt. Und es besteht keine Propaganda, die für ehrliche und klare Zwecke verwendet wird. Das Bedürfnis von einer Propaganda entsteht, wenn die Regierenden das Publikum mit gefälschter Information versorgen möchten. 

In einigen Ländern sind die Medien so frei und unreguliert, dass einzelne Personen oder kleine Gruppen sie vollständig kontrollieren können. Diese Kontrolle ermöglicht sie direkt oder indirekt die gesellschaftliche Meinung zu beeinflussen und zu steuern um ihre eigenen Ziele und Begünstigungen zu erreichen. Zum Beispiel kann eine Zeitung die Handlungen einer gegebenen Regierung unterstützen, weil das ihre Inhaber und Editoren begünstigt. Gleichzeitig könnte diese Regierung von einer anderen Zeitung oder anderen Medien kritisiert werden, die vom Wechsel der Regierung profitieren würden.

Um Auditorium zu gewinnen erklären die Zeitungen und die Fernsehprogramme in einigen Ländern offen ihre Zuneigung zu einer politischen Partei. Wenn diese Partei die Macht hat, segnen die unterstützenden Medien alle ihren Handlungen. Wenn die Partei in Opposition ist, kritisieren die Medien alle Regierungspläne und Handlungen.

Um die Missbräche zu verhindern und den beschädigenden Einfluss der Medien auf die Gemeinschaft als ganzes zu reduzieren sind radikale Massnahmen erforderlich, die die Art und Weise verändern, auf der die heutigen Benachrichtigungsmittel organisiert sind. Es sind drastische Massnahmen erforderlich, die die Medienwelt regeln und sie zwingen absolut objektiv die Ereignisse vorzustellen. Alle Medien müssen verpflichtet werden Begründungen, sowohl für, als auch gegen vorzulegen und eine objektive (die s.g. dritte Meinung) über allerlei lokalen, nationalen und internationalen Angelegenheiten beizubringen.

Journalisten mit entgegen gesetzten Ideen sollten ihre Stellungnahmen auf einer Seite veröffentlichen; diese in den Audiosendungen gleichzeitig in realer Zeit teilen, sie in den gleichen Fernsehprogrammen ausdrücken. Über jede Frage muss man Begründung für und gegen, sowie auch eine neutrale Meinung anführen. So kann die Gemeinschaft ihre eigene Stellungnahme formieren und entscheiden was sie unterstützt und was nicht.

Ein solcher Typ der Iso-Medien sei eine wertvolle Leitung von Fachmeinungen und Positionen über alle Angelegenheiten und ermöglicht die Gemeinschaft selbst ihren Gesichtspunkt zu gestalten.

Man sollte aber beachten, dass die Anforderungen an der Objektivität der Medien sich zu keinem Grund für Einschränkung der Redefreiheit verwandeln. Diese Freiheit muss ECHT und maximal werden. Die Redefreiheit kann nicht existieren, wenn die Meinungen und die Reden von einseitigen Begründungen beeinflusst sind, wie der Fall heute mit den Medien ist.

Die Redefreiheit kann nicht existieren, wenn nicht alle Begründungen zugänglich sind. Die Redefreiheit ist gefälscht, wenn die Sprecher einseitige Stellungnahmen äussern. Die Redefreiheit verwandelt sich in Durchsetzung einer Meinung, wenn dem Publikum nicht alle Begründungen für und gegen, sowie eine objektive dritte Meinung zur Verfügung gestellt werden.  Den heutigen Medien gelingt es nicht Begründungen für und gegen darzulegen, weil sie eine oder andere Stellungnahme, eine oder andere Politik, politische Partei, Regierung oder Opposition bevorzugen  Die Wahrheit ist, dass viele der heutigen Parteien ihre Ãœberlebung den Verbindungen mit einer oder anderen politischen oder gesellschaftlichen Gruppe schulden.

Bei Isokratia werden ein neuer Stil und ein neues Format von Medienpräsentation verlangt. Wir brauchen eine neue Medienkultur, bei der jeder der Spieler, ob Zeitung, Zeitschrift, Radio oder Fernsehen, verpflichtet ist Tatsachen für und gegen bei jeder politischen Angelegenheit vorzustellen. Das wäre eine neue Medienära, in der die Gemeinschaft die eine These unterstützende und ablehnende Begründungen gleichzeitig bekommt. Einige Zeitungen und Fernsehsendungen versuchen schon ein solches Verfahren bei ausgewählten Themen einzusetzen – sie legen die entgegen gesetzten Gesichtspunkte dar und überlassen die Entscheidung dem Publikum selbst.  Die gleichen Anforderungen gelten auch für die lokalen Medien.

Die Redefreiheit wird vom Recht des Publikums unterstützt vielseitige Stellungnahmen über alle Fragen zu bekommen.

Bei den Iso-Medien werden alle lokalen und nationalen Medien mit einem Gesetz verpflichtet alle Gesetzprojekte, Gesetzänderungen und neue Regelungen zu veröffentlichen. Das Gesetz verpflichtet noch, dass diese Veröffentlichungen von objektiven Kommentaren für und gegen und von einer kompetenten dritten Meinung begleitet werden.

Medien, für die bewiesen wird, dass sie irgendwie einen Vorschlag unterstützt oder abgelehnt haben, werden streng mit Geldbüssen und Lizenzentziehung bestraft. Die Gemeinschaft hat ein Recht auf Zugang zu objektiven kompetenten Stellungnahmen. Sie ist auch berechtigt allein nach ihren eigenen Vorlieben, Beurteilungen und Wünschen zu entscheiden. Bei der gegenwärtigen schnellen Entwicklung ist es nicht möglich, dass die Menschen Fachmeinungen über alle Fragen haben. Sie können ihre Stellungnahme formieren nur nachdem sie sich ausführlich mit der Stellungnahme der Spezialisten bekannt machen. 

Die Medien heute haben sich in eine mächtige Waffe verwandelt. Sie haben sich entwickelt und eine mächtige Rolle in der gegenwärtigen Gesellschaft bekommen. Eine solche Rolle stellt die Veröffentlichung von Neuigkeiten und Ereignissen dar. Das sieht man sogar von ihren Namen - CNN news, BBC news, Euro news usw. Gleichzeitig erfüllen die heutigen Medien eine weitere wichtige Funktion – sie üben eine enorme Kontrolle auf das Auditorium aus. Ihr Einfluss ist so stark, dass er Wahlen verursachen und Regierungen umkippen, die nationale und sogar die internationale Politik steuern kann. Ist es möglich, dass die Zivilisation sich unter diesen Bedingungen weiterentwickelt? Ich bezweifle es.

Beim heutigen Informationssystem haben wir eine oder einige einflussreiche alltägliche Zeitungen, die von Millionen gelesen werden und eine bestimmte Linie der Unterstützung oder Ablehnung einer Partei oder Regierung befolgen. Ein solcher unbeschränkter Einfluss kann gefährlich, schädlich und sogar katastrophal sein. Eine solche unkontrollierte Kraft führt zum Fanatismus und verhindert den Fortschritt der menschlichen Zivilisation.  

Deshalb müssen die Medien geregelt werden, sodass sie die Bedürfnisse der Gesellschaft befriedigen, während sie sich entwickelt. Den Medien muss nicht gestattet werden eine Kampagnie in Unterstützung einer politischen Frage, Partei oder Persönlichkeit durchzuführen. Dieser Einfluss kann von den Medien entzogen werden, indem ihnen durchgsetzt wird, dass sie alle Begründungen über die gegebene Frage darlegen.  Das Ergebnis sei Verschiebung des Mittelpunkts bei der Beschlussfassung auf die Gemeinschaft.  Zwar gehört bei dieser neuen Informationspraxis die echte Macht dem Volk. In diesem Fall seien die Medien wirklich eine wertvolle Informationsquelle für jeden Mensch und für die Gemeinschaft als ganzes.

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